Salz- und Schimmelsanierung
Sanierung von Salzschäden
Grundsätzlich gilt: ohne Feuchtigkeit kann kein Salztransport im Mauerwerk stattfinden, ebenso wenig kann es zu Ausblühungen kommen.
Wir unterscheiden verschiedenartige Salzausblühungen im Mauerwerk. Bauschädliche Salze, darunter fallen Nitrate, treten häufig in Stallungen, landwirtschaftlichen Gebäuden oder Burgen, zumeist durch Verunreinigungen (Fäkalien) auf. An Fußwegen kann das Mauerwerk mit Streusalz verunreinigt sein und zu Salzausblühungen führen. Salze die sich schon im Baustoff befinden, werden durch Kapillarwirkung (Feuchtigkeitstransport) an die Oberfläche getrieben. Chloride sind Salze, die z .B im Tauwasser durch Spritzwasser den Stahl im Beton zur Korrosion bewegen und zu Abplatzungen des Betons führen. Grundsätzlich ist nicht jedes Salz im Mauerwerk schädlich, darunter fällt z. B Kalzium-carbonat (Kalk) oder Sulfat (Gips). Je nach Belastung des Mauerwerks erstellen wir ein vernünftiges Sanierungskonzept, um den Schaden zu beheben, so dass dieser in der Regel nicht mehr auftritt.
Sanierungsmaßnamen von Schimmelpilzen
Eine Sofortmaßnahme, die man ergreifen kann, wäre das Abwaschen der befallenen Flächen durch den Einsatz von 70-prozentigem Alkohol oder Chlorbleiche, welche zur Desinfektion der schimmelbefallenen Fläche dienen (um ein weiteres Pilzwachstum zu verhindern).
Schwarzer Schimmel an Silikonfugen, häufig in Bädern anzutreffen, kann optisch nicht ent-fernt werden, da sich der Schimmelpilz in die Fuge eingefressen hat. Die Silikonfuge kann nur noch erneuert werden.
Anfallende Sanierungsarbeiten an größeren Flächen sollten Sie von einer Fachfirma durch-führen lassen, da die Gefahr der Verschleppung von Schimmelpilzsporen während der Sanierung groß ist.
Wo findet man Schimmel am häufigsten vor?
In Ecken, an Wandflächen, hinter Schränken oder Gardinen, an ungedämmten Außenwänden, an Fensterstürzen oder am Übergang von Außenwand zur Zimmerdecke.
Richtiges Lüften beugt Schimmelbildung vor
Bei der Fensterlüftung unterscheidet man zwischen Stoßlüften (bei weit geöffneten Fenstern) und Spaltlüften (Fenster in Kippstellung). Ein wesentlicher und intensiver Luftaus-tausch erfolgt beim Stoßlüften. Auch sollte man die Innentüren offen halten, dadurch wird der Luftwechsel wesentlich größer (Durchzugslüften).
In den Bereichen Küche und Bad, in denen viel Feuchtigkeit und Fette anfallen, kann das Kipp- Lüften zur optischen Beeinträchtigung an der Fassade führen (schwarze Ablagerung, Verschmutzungen im Bereich des Fenstersturzes).
Richtiges Heizen beugt Schimmelbildung vor
Alle Räume müssen ausreichend geheizt werden, um eine Oberflächentemperatur von unter 15 Grad zu vermeiden. Möbel sollten von den Wandflächen eine gewisse Distanz haben, damit die Raumluftzirkulation stattfinden kann.